E-Mail/Kd-Nr.

Passwort

Das Flugblatt war das erste Massenkommunikationsmittel und ist seit 1488 nachweisbar. Die Autoren blieben zumeist anonym. Während man allerdings heute beim Begriff „Flugblatt“ an politische Flugblätter denkt, meint man, wenn man von Flugblättern im ausgehenden 15. Jahrhundert spricht, kommerzielle Einblattdrucke. Diese kommerziellen Flugblätter waren die „Bild-Zeitung“ des Spätmittelalters. Der Begriff Flugblatt wurde erst im 18. Jahrhundert verwendet. Zunächst bezeichnete man diese Form der Publikation als „fliegende Schrift“ oder „fliegendes Blatt“. Das älteste illustrierte Flugblatt „Donnerstein von Ensishein“ (1492), das bislang bekannt ist, stammt von Sebastian Brant. Es stellt den Einschlag eines Meteoriten dar, was damals als Vorbote von weiterem Unglück und als Warnung an die Herrscher galt. Drei Themenbereiche dominierten bei den Flugblättern: Sensationen und Wunder; katechistische Unterweisungen und Läuterungen, Seelentrost und Erbauung und schließlich politische und militärische Nachrichten und Informationen. Die illustrierten Flugblätter entwickelten auch erste Formen der Karikatur und diente außerdem oft zum Aufruf, zu einer Stellungnahme oder zu Warnungen. Die frühen illustrierten Einblattdrucke waren also boulevardeske Informationsmedien, produziert zum Zwecke des Geldverdienens. Mit politischer Agitation hatten sie selten etwas zu tun. Dies änderte sich erst ab der Reformationszeit nach 1500.
Flugschriften grenzen sich formal von den Flugblättern dadurch ab, dass sie mehr als eine Seite haben - sie sind also, technisch gesehen, Vorläufer der Tageszeitung, des modernen Romanhefts oder der Gebrauchsanweisung. Flugschriften dienten der Publikation von Nachrichten und richteten sich damit an Menschen, die eher an „wirklichen“ Informationen interessiert waren als an der Sensationspresse.
Im 17. Jahrhundert wurden die Flugschriften und -blätter immer politischer, was vor allem an der Situation im Land und dem Dreißigjährigen Krieg lag. Die Bevölkerung wollte vermehrt und genauer über die politische Situation im Land informiert sein und werden. Nachgewiesen wurden für das 17. Jahrhundert mehr als 7.000 deutschsprachige politische Flugschriften und Flugblätter.

Heute wird das Flugblatt zumeist nicht an eine bestimmte Zielgruppe verteilt, sondern breit gestreut an „alle“. Flugblätter können auch zu reinen Werbezwecken eingesetzt werden und werden dann auch als Werbeflugblatt oder Flyer bezeichnet. Aber es wird auch von politischen Gruppen, Behörden oder Vereinen verbreitet.

Als Flugblatt, Handzettel, Flyer oder Flugzettel (Österreich) bezeichnet man ein beschriftetes Papierblatt, das eine Mitteilung transportiert und verbreitet. Flugblätter erscheinen nicht periodisch, oftmals sogar nur einmalig, zählen aber dennoch zu den Printmedien.
Flugblätter werden meist zu aktuellen Anlässen, für Ankündigungen oder zur Werbung herausgegeben und kostenlos verteilt oder liegen zur Mitnahme aus. Beispiele sind lokale oder regionale Nachrichten, kleine Preislisten oder Veranstaltungslisten und -hinweise. Flugblätter wurden in der Frühphase der Presse oft als Extrablatt einer Zeitung beigelegt.


Bei uns erhalten Sie Flyer in unterschiedlichen Ausführungen. Wir bieten Ihnen Flyer in den Formaten DIN A7 bis DIN A3 an. Es stehen Ihnen auch unterschiedliche Papiersorten zur Auswahl.
Auch hier gilt: alle Papiersorten sind von hochwertiger Qualität!

Nutzen Sie die Flyer als eine preisgünstige Variante, Ihre Informationen in einem handlichen Format zu drucken - natürlich in bewährter Offset-Qualität.
Flyer

Produkte



Service

0 Artikel im Warenkorb
Der Warenkorb ist leer
0,00 EURGesamtpreis:
(inkl. MwSt.):

Wie Sie bei uns zahlen können? Hier erfahren Sie mehr.

>> zu den Zahlungsarten